Hinzu

Der First International Workshop on Interactive Rich Media: Architectures, Technologies, Application, Tools


Der erste internationale Workshop, der untermedizinische_simulationen obigem Titel stattfand, befasste sich im Jahr 2003 in Lausanne, in der Schweiz, mit Themen rund um die Architektur, Medizin und Computer Animationen. Dabei wurden die verschiedensten Möglichkeiten der Nutzung von 3D Simulationen auf medizinischer Basis ebenso vorgestellt, wie die virtuelle Realität Eingang in die Vorträge und mehr fand.

Medizinische 3D Simulationen

Bereits seit geraumer Zeit werden in einigen medizinischen Fachrichtungen 3D Simulationen genutzt, um eine bessere Diagnostik zu ermöglichen. Neuerungen in diesem Bereich wurden auch auf der bekannten Tagung in Lausanne vorgestellt. Dabei werden an solche Simulationen hohe Anforderungen gestellt, die sich im Wesentlichen in vier Teilbereiche untergliedern lassen: die medizinischen, technischen, finanziellen und zeitlichen Anforderungen.

Bei den technischen Anforderungen beispielsweise geht es um die richtige Software und Hardware. Sie müssen leicht zu bedienen sein, auch ohne dass große Einarbeitungszeiten notwendig werden. Ebenfalls sollten sie mit den Grundkenntnissen in der Bedienung von PCs genutzt werden können. Besonders häufig finden sich hierbei heute graphische Oberflächen, die eine einfache Benutzerführung erlauben. Auch Plausibilitätskontrollen dürfen dabei nicht fehlen.

Bei den medizinischen Anforderungen geht es hingegen um das zur Verfügung Stellen von wichtigen Daten in klarer, einfacher Form. Dadurch soll es möglich werden, dass Resultate von Operationen verbessert werden oder die Operation selbst vereinfacht werden kann.

Zeitlich gesehen, darf sich keine Verlängerung der Planung einer OP ergeben, ebenso wenig darf es passieren, dass die Ärzte länger nach den grundlegenden Informationen suchen müssen. Finanzielle Anforderungen spiegeln sich in einer möglichst kostengünstigen, aber effizienten Entwicklung eines Systems wider.

Motion Control

Auch die Motion Control wurde auf der Lausanner Tagung vorgestellt. Dabei handelt es sich im eigentlichen Sinne um eine Technik für Spezialeffekte, die in verschiedenen Filmen zum Einsatz kommt. Dabei werden Kamerabewegungen am Computer nachgestellt. Sie sollen aus verschiedenen Perspektiven stammen und anschließend genau wiederholt werden, auch wenn es sich um andere Aufnahmen handelt. Hierbei kommt es zu einem Automatismus, der eigens für diese Anwendung entwickelt wurde.

Allerdings bleibt ein Nachteil bei Motion Control bis heute bestehen: Bis die gewünschten Einstellungen der Kamera tatsächlich erreicht werden, muss sehr viel Programmierarbeit geleistet werden. Dadurch ist das Ganze ein recht arbeitsaufwändiger Prozess, den man nicht unterschätzen sollte.

Datenkompression

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die Architektur_3DDatenkompression gewesen. Dabei handelt es sich um Verfahren, mit denen möglichst viele Daten auf möglichst wenig Speicherplatz untergebracht werden können. Die Datenkompression wird auch als Datenkomprimierung bezeichnet. Bekannt sein dürften heute die Bereiche der Datenkompression im Bereich von Fotos und Videos, die normalerweise sehr viel Platz wegnehmen. Um diesen zu sparen, werden sie gepackt und mittels eines speziellen Entpackungsprogramms wieder entpackt, so dass sie betrachtet werden können.

Die Datenkompression wird häufig bei Bild- und Tonaufnahmen eingesetzt. Allerdings kommt es hierbei oft zu Verlusten bei der Qualität, die jedoch nicht zu umgehen sind. Sonst würde eine platzsparende Speicherung solcher Daten gar nicht möglich werden. Bei der Datenkompression werden zumeist diejenigen Töne oder Farben entfernt, die für den Menschen ohnehin nicht sichtbar oder hörbar sind. Das betrifft beispielsweise Frequenzen über 16 kHz, die problemlos entfernt werden können.

Fotos 1,2: ©Angelina Ströbel/©Freestyler09  – www.pixelio.de

Es gibt noch keine Kommentare.

Respond

get in on the action.

* Required